Lossau GmbH & Co. KG

Karl-Göx-Str. 18

27356 Rotenburg (Wümme)

 

Tel.: 04261/4143656

Fax: 04261/971913

E-Mail: info(at)lossau-row.de

Wir bieten Ihnen technische Beratungsleistungen zur Erarbeitung technischer Lösungen und zur Erstellung der erforderliche Technischen Dokumentation.  Dabei unterstützen wir Sie bei den folgenden Aufgaben: 

-  Erstellung von Risikobeurteilungen für Maschinen und
   Maschinenanlagen

-  Prüfung Ihrer Unterlagen auf Einhaltung einschlägiger
   EG-Vorschriften 

-  Ausarbeitung von Risikobeurteilungen gemäß
   Maschinen-Richtlinie, der Norm DIN EN ISO 12100 und
   sonstiger  anwendbarer harmonisierter Normen

-  Aufstellung eines Maßnahmenkataloges mit allen
   Anforderungen, die sich aus der Risikobeurteilung
   ergeben

-  Erstellung von Betriebs- und Wartungsunterlagen

-  Verfassen der Konformitätserklärung oder der
-  Einbauerklärung für eine sogenannte
   unvollständige Maschine und der dazugehörigen
   Montageanleitung

 
Wissenswertes:

Was ist Technische Dokumentation? 
Mit Technischer Dokumentation sind alle Dokumente gemeint, die von der Entwicklung bis zur Entsorgung eines Produktes erstellt werden. Bei der Technischen Dokumentation wird zwischen interner und externer Technischer Dokumentation unterschieden:
Die interne Technische Dokumentation dient der internen Archivierung aller produktrelevanten Dokumente und der Nachweispflicht, alle rechtlichen Pflichten eingehalten zu haben.

Die externe Technische Dokumentation dient der Information der Betreiber und Benutzer des Produkts und stellt sicher, dass das Produkt sicher und bestimmungsgemäß in Betrieb genommen, verwendet, gewartet und ggf. entsorgt werden kann.

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Das neu entstandene Ärgernis 
Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG fordert für unvollständige Maschinen eine Einbauerklärung und eine Montageanleitung. Mit deren Lieferung sind die formalen öffentlich rechtlichen Anforderungen erfüllt. Eine Betriebsanleitung wird dagegen nicht gefordert. Deren Fehlen kann deshalb durch die Marktüberwachungsbehörde nicht beanstandet werden. Der Käufer benötigt aber die Betriebsanleitung aus verschiedenen Gründen und muss diese deshalb ggf. privatrechtlich einfordern. Der Hersteller ist allerdings gut beraten der unvollständigen Maschine von sich aus eine Betriebsanleitung beizufügen. Neben möglichen Produkthaftungsansprüchen ist nicht auszuschließen, dass der Käufer einen Sachmangel geltend macht, wenn die Betriebsanleitung fehlt.

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Sind Sie Betreiber oder Hersteller?
A
ls Betreiber von Maschinen ist es durchaus möglich, dass Sie  als Maschinenhersteller eingestuft werden können, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:

Sie konstruieren und/oder bauen Ihre Maschinen selbst
-  Sie kaufen Maschinen ein und stellen diese zu Produktions-/Verarbeitungsanlagen zusammen 

-  Sie kaufen Teilmaschinen bei unterschiedlichen Lieferanten ein und stellen daraus eine Maschinenanlage
   zusammen
-  Sie bauen vorhandene Maschinen oder Maschinenanlagen um

Dadurch gelten für Sie sämtliche Herstellerpflichten nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Laut Artikel 5 der Maschinenrichtlinie spielt es dabei keine Rolle, ob Sie die Maschinen verkaufen oder diese den eigenen Mitarbeitern zur Verwendung bereitstellen. Hersteller von Maschinen müssen für die Maschinen ein Konformitätsbewertungsverfahren nach Maschinenrichtlinie durchführen. Damit verbunden ist die Erstellung der sogenannten technischen Unterlagen, die den Marktaufsichtsbehörden auf Verlangen hin ausgehändigt werden müssen. Zu den technischen Unterlagen gehören u. a. eine Risikobeurteilung und eine Betriebsanleitung.

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Was ist eine unvollständige Maschine?
Nach Artikel 2g der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG wird die unvollständige Maschine wie folgt definiert: „Eine unvollständige Maschine ist eine Gesamtheit, die fast eine Maschine bildet, für sich genommen aber keine bestimmte Funktion erfüllen kann. Ein Antriebssystem stellt eine unvollständige Maschine dar. Eine unvollständige Maschine ist nur dazu bestimmt, in andere Maschinen oder in andere unvollständige Maschinen oder Ausrüstungen eingebaut oder mit ihnen zusammengefügt zu werden, um zusammen mit ihnen eine Maschine im Sinne dieser Richtlinie zu bilden.“ 
Eine Regelung, die inhaltlich aus der „Definition“ des Artikels 4 Absatz 2 der „alten“ Maschinenrichtlinie“ 98/37/EG abgeleitet wurde. Allerdings wird es wegen der neuen Maschinendefinition in Artikel 2 a, wonach der Maschinenhersteller auch bei einer vollständigen Maschine den Antriebsmotor weglassen kann, zu neuen Abgrenzungsproblemen vollständige / unvollständige Maschine kommen, denn es ist bisher gerade ein Merkmal  für eine unvollständige Maschine - heute „Teilmaschine“ -, wenn der Antrieb fehlt. Sieht man sich die Definition im Einzelnen an, so hat eine unvollständige Maschine drei Merkmale, die alle erfüllt sein müssen: Sie ist eine Gesamtheit, die 1. fast eine Maschine bildet. 2. für sich betrachtet keine bestimmte Funktion hat. 3. bestimmungsgemäß mit anderen unvollständigen Maschinen, Maschinen oder Ausrüstungen zu einer „funktions
fähigen“ Maschine zusammengefügt werden soll. Beispiele für unvollständige Maschinen sind:  

Presse ohne Lichtvorhang (Presse soll in eine Anlage eingebaut werden)
Maschine ohne Sicherheitseinrichtungen  (Sicherheitseinrichtungen können als Ausrüstung im
 
   Sinne der o. a. Definition angesehen werden)
Maschine ohne Antriebssystem (soweit nicht als vollständige Maschine im Sinne der Maschinendefinition
   nach Artikel 2a inverkehrgebracht)
-  Antriebssystem

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Manipulation an Schutzeinrichtungen
Die Manipulation von Schutzeinrichtungen an Maschinen führt zu schweren Unfällen, verursacht hohe Kosten und schränkt die Verfügbarkeit der Maschinen ein. Ein Blick in die Betriebe zeigt: ein Drittel aller Schutzeinrichtungen wird manipuliert (Quelle: Report Manipulation von Schutzeinrichtungen an Maschinen)! Die Folge sind Jahr für Jahr mehrere tausend Unfälle – auch tödliche. 
Ziel muss es sein, diese Unfälle zu verhindern.
Viele Wege führen in den Teufelskreis Manipulation: Betrachtet man den Lebenszyklus einer Maschine von der Konstruktion bis zum Betrieb beim Endkunden, so wird deutlich, dass an vielen Stellen der Aspekt „Manipulation von Schutzeinrichtungen“ eine Rolle spielt. In der Praxis wird dies jedoch kaum erkannt. Ganz abgesehen von finanziellen Risiken und den Gefährdungen, die dadurch für die Maschinenbediener entstehen, werden dabei auch gesetzliche Bestimmungen verletzt. Betroffen sind alle Schritte des Teufelskreises. Verantwortlich sind alle Beteiligten. 
Beim Thema Manipulationen ist der “Klassiker” sicherlich der gesteckte Betätiger in einem Positionsschalter an einer Schutztür. Oftmals lässt sich das Vorliegen einer Manipulation aber nicht so einfach feststellen. So werden aus dem Blickwinkel der Kollegen solche Sachverhalte oftmals ganz anders beurteilt, wenn ein “Fachmann” – z.B. der Betriebselektriker – eine Schutzeinrichtung überbrückt, da man der Meinung ist, “der darf das
”.

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